Mittwoch, 17. Januar 2018

Investitionen und kurzlebiger Trend


Ich überlege ständig wie ich es schaffe einen Grundstil zu haben und doch modern und nicht altbacken auszusehen. Mit grauen Haaren, habe ich bemerkt, ist es nochmal eine ganz andere Challange. Es sind Kleidungsstücke die an jungen Leuten cool und stylish aussehen, weil sie einen Kontrast zu ihrem Alter darstellen und wenn ich die gleichen Teile trage....ist es altersgerecht. Hier muss man wirklich ein wenig vorsichtig sein bei der Auswahl von trendigen Stücken, denn viele Trends beruhen auf schon einmal dagewesenem oder auf einer Art crossover. Die Sache mit dem Grannystyle war ja auch so etwas: graue Haare bei einem offensichtlich jungen Menschen = cool. Strickpullunder und Faltenrock bei einer hübschen 20 jährigen mit einem frischen Aussehen, einem modernen Make up und hippen Accessoires, sowie Sneakers und einer teuren Handtasche wirkt trendy. Pullunder und Rock getragen von einer Dame mittleren Alters mit entsprechendem Echtschmuck und einer eventuell flotten Kurzhaarfrisur wirkt desweilen recht bieder und eher gewollt als gekonnt. Hier suche ich nach meiner perfekten Basisgarderobe die ich dann aufpeppen und updaten kann und die immer weißer werdenden Haare muss ich langsam aber sicher berücksichtigen und mich von dem ein oder anderen geliebten Teil verabschieden. Es gibt Kleidungsstücke die waren immer eine sichere Option und ich habe mich daran gewöhnt, doch wenn ich diese jetzt trage, wirke ich farblos damit oder einfach nur langweilig. Da muss ich mich wahrscheinlich auch von einigen monochromen Looks verabschieden und die kontrastreicheren bevorzugen. Ich bin da gerade in einer Orientierungsphase (als wenn ich jemals wo anders gewesen wäre 😬). Manchmal möchte man echt am Liebsten alles weggeben und alles neu kaufen, doch das kann ich mir nicht leisten und es gibt auch zu viele Sachen die ich einfach liebe und nienicht hergeben mag.

Wenn man also einen Grundstil hat, dann kann man doch eigentlich mit trendigen Accessoires diesen auftunen. Doch was wenn gerade nur teure Accessoires trendy sind? Für langlebige Sachen ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen sehe ich durchaus ein. Auch Klassiker die eigentlich nie richtig aus der Mode sind kann man sich was kosten lassen (sei mal dahingestellt wer solche definiert), doch in den letzten Jahren sind wirklich alle Sachen sehr teuer geworden und mit "sehr" meine ich diese, die früher für Ottonormalverdiener nie in Betracht gekommen wären. Es sind Menschen wie Du und ich die auf einmal für eine Handtasche soviel ausgeben wie für ein gebrauchtes Auto (ok, vielleicht ein sehr altes gebrauchtes Auto, aber ein Auto) und es sind oft gerade die ganz jungen Leute die uns scharf auf diese teuren Sachen machen und keiner weiß wie die sich das leisten können. Ich meine ich gönne es jedem und ich verurteile es in keinem Fall und wenn ich selber mal sparen kann, dann kann ich auch solche Beträge auf den Tisch legen und würde es auch tun ohne mit der Wimper zu zucken. Aber manchmal frage ich mich schon ob wir da wirklich auf dem richtigen Weg sind. Erlaubt ist, was Spaß macht, ich frage mich einfach nur ob ich daran wirklich Spaß habe. Meine Wunschbasisgarderobe habe ich mir noch immer nicht zusammensparen können - gab immer etwas das ich dazwischen eben auch noch schnell wollte - doch manche dieser Dinge würde ich heute schon gar nicht mehr kaufen wollen oder finde andere bereits toller. Klassiker waren für mich früher Kleidungsstücke wie ein Kleid, eine Bluse oder ein Pullover. Ein trendiges Accessoire war ein
Tasche oder Schuhe. Doch hier sind die Trendteile jene die als Klassiker bezeichnet werden? Also teuer und eine gute Investition? Irgendwo muss ich doch bitte sparen können. Liebe
Designer und Influencer, habt doch Erbarmen und gebt mir ein Zeichen.

Gar kein Schnäppchen aber mein aktuelles Lieblingsteil und ganz sicher eine gute Investition, die Bluse von Arigiano;
Die Hose war auch nicht günstig aber einer italienischen Laune geschuldet´: Caractére

Die Hose ist nicht wirklich ein Figurschmeichler, verkürzt die Beine und trägt auf,
doch der Stoff ist phantastisch und ich liebe sie

Montag, 15. Januar 2018

Sale - Saldi - Soldes







Diese magischen roten Buchstaben. Was hat es damit eigentlich auf sich? Ok, ich hab verstanden: es gibt keinen Sommer- oder Winterschlussverkauf mehr. Aber irgendwie ist immer irgendwo Sale und nach Weihnachten besonders, also doch Winterschlussverkauf nur mit anderem Namen? Egal, es gibt auf jeden Fall Prozente und ich kann sparen beim Geldausgeben 😜 . Mehr oder weniger. Letzten habe ich mich mit einer Kollegin unterhalten und Ihr von meinen tollen rosafarbenen Kaschmirsocken berichtet. Da gibt es was was ich Euch noch nicht erzählt habe.... also, als ich die Socken entdeckte war auch gerade Sale in der Boutique und die Socken waren um 50% reduziert, warum ich sie sowohl als Weihnachtsgeschenk für "Schwiegermama", wie auch für mich selber gekauft habe (ich habe quasi ein Paar kostenlos bekommen). Ganz stolz und glücklich über mein Schnäppchen präsentierte ich zu Hause meinem Liebsten das Weihnachtsgeschenk für seine Mutter. Er verdrehte die Augen: immer überall Kaschmir, sogar als Socken. Ich wollte Lob und sagte wieviel ich gespart hatte (ok, pro Paar). Er machte den Umkehrschluss und meinte: Du hast ein Paar Socken für (haltet Euch bitte die Augen zu) 50,-Euro gekauft?! Ich gebe zu, ich wusste erst einmal nicht was ich darauf sagen sollte, es fiel mir auf einmal wie Schuppen von den Augen. Im Laden noch dachte ich ganz Herr meiner Sinne zu sein und hatte das Schild mit den roten Buchstaben "Sale" gepaart mit "50%" ganz klar im Blick, sah Cashmere, übersah jedoch "1 Paar Socken" in Worten "Ein einzelnes einziges Paar SOCKEN!" So, als er mir dies nun vor Augen führte, konnte ich nur entgegnen: "jetzt wo Du es sagst".

Ja, normalerweise kostet so ein Paar....was weiß ich, 2€ oder so?

Diese Story erzählte ich meiner Kollegin. Die meinte:"krass!" Und dann:"kenn ich, ich hab letzten auch 400€ gespart, denn die Stiefel waren auf die Hälfte reduziert" 😎


Sonntag, 14. Januar 2018

Mir fehlen die Worte (kein Titel will mir so recht einfallen hierfür)













Nach dem letzten Post dachte ich, ich erhalte eine Flut an Vorschlägen. Ich hatte erwartet zu lesen, dass Ihr regelmäßige Posts vermisst, ich zu wenig alternative Vorschläge zu meinen gezeigten Kleidungsstücken biete, nicht ausreichend Informationen zum Getragenen und welche Motivation dahinter steckt, ich dachte ich zeige zu wenige Bilder oder eben manchmal die falschen auf denen Ihr nicht das seht was Ihr gerne sehen wollt. Aber es kamen ganz liebe Komplimente über die ich mich sehr gefreut habe. Die Folge daraus ist, dass ich so weitermache. Das habt Ihr jetzt davon - und keiner kann sagen ich hätte nicht die Chance für konstruktive Kritik eingeräumt ;-).

Was mich besonders gefreut und überrascht hat waren die Aussagen dass das was ich schreibe Euch interessiert und auch wenn oben steht ich würde nichts ändern, muss ich hier revidieren und nehme daraus mit, mir noch ein wenig mehr die Texte vorzunehmen. Bisher habe ich geschrieben und ein paar Gedanken kundgetan, doch so richtig ehrlich gesehen war es manchmal für mich, von mir gefühlt nur halbherzig. Daran bin aber nicht ich Schuld (Schuld bin ich nie!!!) sondern mein PC. Also teilweise zumindest, denn dieser geht mir ziemlich auf den Keks, da die Tastatur defekt ist und ich Stunden für ein paar Zeilen benötige und diese dann trotzdem voller Fehler sind (primär fehlen Buchstaben und Leerstellen). Gut, daran könnte man was ändern - kommt auch....irgendwann. Was aber wirklich meine Schuld ist (ok, machmal könnte es schon sein, also so ein wenig, dass ich eventuell und auch nur eben manchmal, also ich könnte die sein die die Texte tippt und daher vielleicht könnte man sagen die Verantwortlichkeit läge bei mir....jaha, ist schon gut, ich geb es zu, ich bin es in Schuld....also alles was die Tastatur nicht Schuld ist und wofür sich beim längsten Suchen kein anderer findet) ist der manchmal etwas flache Inhalt und da habe ich dann einfach ab und an keine Lust gehabt zigmal über den Text zu gehen und diesen nochmal zu ändern (dies ist dann dem Tastaturdilemma geschuldet). Ich werde daran arbeiten. Ihr habt dies wahrscheinlich gar nicht so mitbekommen, da Ihr mich nicht live kennt, denn dann wüsstet Ihr von meinen ganzen queren Gedankengängen bezüglich Kleidung und Styling. Und glaubt mir, da mache ich mir echt viele Gedanken drüber auch wenn man das nicht immer sieht.

Lederjacke und Kette (Weihnachtsgeschenk): Elena Berton; Pullover: Madeleine


Dienstag, 9. Januar 2018

I don´t care
















Nein, das hab ich mir fest vorgenommen. Dieses Jahr werde ich entspannt und folge dem Motto: Es muss einem auch mal was wurscht sein können (hier mal eine unterstützender Song:
https://www.youtube.com/watch?v=cEN_n46Tfe8)


Damals, lange ist es her, als ich den Blog angefangen habe, war  Druck neue Posts online zu stellen enorm hoch. Die große Frage stets: Was zieh ich an.

Ich habe mir vor einigen Tagen tatsächlich mal wieder Zeitschriften gekauft. Die neuen Trends 2018. welche It-Pieces braucht die Frau 2018? Tausende Cremes und Schönmacher. Hunderte neuer Düfte und mehr als gefühlt 50 verschiedene Tendstyles die man alle haben sollte, müsste, könnte. Alles ist in, trotzdem neu und anders und noch tollerer als zuvor. Transparenz ist angesagt, Muster, Clean Chic, Gelb, Violett, Schwarz eh, Naturfarben auch und Eisblau sowieso. Ganz besonders sollten wir auf Accessoires bauen, aber auch Materialien bei Bekleidung. Bitte stets im Blick behalten: NACHHALTIGKEIT und Independence Labels. Hab ich noch was vergessen? Ganz sicher sogar und das bleibt auch so. I don´t care. Ich weiß nicht und ich will nicht. Mir ist das alles too much. Ich hab kaum noch Lust mir Blogs anzuschauen, denn es wird ständig ein "habenwollen" erzeugt und mein Geldbeutel schreit: "Lass mich in Ruhe! Nimm die Finger weg. Denk an Deine Ziele." Ich habe doch schon viele Sachen die ich gerne hätte und ständig kommen mehr dazu. Doch weder mein Kleiderschrank wird größer, noch baut mir irgendwer ein weiteres Zimmer an um all die schönen Sachen zu verwahren.

Mission Kleiderschrank aussortieren ist gescheitert, ich kam einfach nicht in den Mood (ich glaube Ihr versteht was ich meine). Man braucht schon eine gewisse Trennfreudigkeit dafür und die wollte sich nicht einstellen. Auch ok, so hab ich mehr. Ich mach mir da nun keinen Druck und irgendwann wird das schon kommen. Aber ich mag einfach grad am liebsten gar nichts Neues sehen und will gar nicht einkaufen. Ich hab so viel und zieh so wenig davon wirklich an. Es gibt auch nichts richtig Neues, alles war irgendwie schon da und sein wir doch mal ehrlich: man weiß doch ab einem gewissen Alter auch was man wirklich mag und was man besser lassen sollte.

Ich schau mal was das Jahr bringt und ich zeige Euch gerne was ich währenddessen anhabe, aber ich kann Euch nicht versprechen dass man immer diese Sachen nachkaufen kann, denn eventuell ist alles schon etwas älter. Vielleicht aber auch neu ;-). Manchmal frage ich mich warum Ihr eigentlich hier auf meinem Blog vorbeischaut. Ich freue mich wirklich sehr über jeden Klick und feiere jeden Kommentar, aber was genau würdet Ihr gerne sehen und lesen. Ich persönlich finde immer ein wenig befremdlich auf Blogs wenn 5 oder 6 Bilder von der Bloggerin in einem Outfit in verschiedenen Posen gezeigt sind. Ich kann meist schon bei 1-2 Bildern mir einen Eindruck von dem Outfit machen. Warum also mehr Bilder? Manchmal kann ich mich auch nicht entscheiden und finde überraschenderweise mehrere Bilder gut und würde gerne ganz viele zeigen, aber wollt Ihr das wirklich? Sieht das nicht sehr selbstverliebt aus? Also in Echt sind da nicht oft viele Bilder, denn eigentlich mag ich es gar nicht fotografiert zu werden und finde mich nicht häufig gut getroffen - liegt dann aber nicht am Fotografen sondern am Modell - Outtakes hätte ich mehr zu bieten. Mich würde interessieren was Ihr hier mögt was bereits da ist. Was findet Ihr überflüssig oder was würdet Ihr gerne mehr sehen. Ich will einen Blog für Euch machen der Euch und mir Spaß macht und daher bitte ich um Mithilfe. Schreibt mir und ich schau dass ich es verarbeiten kann.

Ganz liebe Grüße






Donnerstag, 4. Januar 2018

Faschion Brunch

Besuch bei Elena Berton.

Wie Ihr seht habe ich mir richtig Zeit dort genommen. Mein Liebster hat mir eine wundervolle Kette zu Weihnachten geschenkt und beim Kauf wurden wir zu einem Weihnachtsbrunch eingeladen welchen wir dann zwischen den Jahren wahrgenommen haben.

Wie immer habe ich viele schöne Teile entdeckt von denen ich mich nur sehr schwer trennen konnte, doch irgendwann gedenke ich einfach dort einzuziehen, dass vereinfacht die Angelegenheit dann für mich merklich ;-)
Ich liebe diesen Fellloop und ich kämpfe schwer damit ihn gerade nicht zu kaufen. Die Tasche mit Glitzer und Glamour musste aber mit.



Mittwoch, 3. Januar 2018

Magenta verbindet....

















... oder auch nicht ;-) Wie in meinem Fall. Ich muss mich entschuldigen hier einfach von heute auf morgen so verschwunden gewesen zu sein. Keine Vorwarnung, keine Urlaubsankündigung, nein, das war es auch nicht, sondern schlicht und ergreifend hat sich meine DSL Verbindung verabschiedet vor Silvester und ich saß komplett offline hier - bis heute. Vielleicht hatte ich schon einmal erwähnt dass ich eines der wenigen Exemplare Gattung Mensch ohne Mobiltelefon bin und von daher konnte ich nur mit Hilfe des Handys meines Liebsten Eure Kommentare freischalten, doch an beantworten oder gar posten war da nicht zu denken.

Quasi abschnitten von der Zivilisation sind wir dann sang- und klanglos ins Neue Jahr gerutscht. Es war wirklich sehr ungewohnt und gab mir Anlass über meinen Internetkonsum nachzudenken. Tatsächlich ist es so, dass man ziemlich selbstverständlich jede Kleinigkeit nachgoogled (ist das eigentlich bereits ein im Duden eingetragenes Wort?) und permanent das I-Pad zur Hand nimmt um irgendwo irgendwas nachzuschauen und ich merke schon wie viel Zeit mir da so durch die Hände rinnt. Vielleicht sollte ich in diesem Jahr mir vornehmen mich da selber einzuschränken und nur bestimmte Zeiten zum Surfen und Posten aufzuwenden. Dies täte mir sicherlich gut und würde auch meine Nackenverspannungen veringern.

Ansonsten dachte ich eigentlich kreativ tätig zu werden und die Zeit für Vorbereitungen und Bildersessions zu nutzen - getan habe ich dann tatsächlich: gar Nichts.

Fast. Ein wenig nachgedacht habe ich und Pläne gemacht, aber nichts wirklich Konkretes. Einmal war ich bei Elena Berton und die Bilder werde ich Euch demnächst zeigen, da freue ich mich drauf. Obwohl so ein Besuch bei Elena immer wieder Verlangen nach bestimmten Teilen verursacht und ich schon wieder eine lange Wunschliste habe, macht es mir viel spaß dort zu entdecken und mich inspirieren zu lassen.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Es ist vorbei, Schluss, Aus, Finito!

Kette: Elena Berton; Top: Falconeri










Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und Weihnachten ist bereits überstanden :-) Erst in einem Jahr heißt es wieder backen, kochen, Geschenke einpacken und dem ewigen, zum Konsum aufrufenden Massenhype entkommen. Ich liebe Geschenke, ich liebe es vor allem zu schenken, doch was in den letzten Jahren hier passiert ist, ist nicht mehr feierlich. Es sollte eine friedliche und besinnliche Zeit mit Freude und Genuss sein und was ist daraus geworden? Wir müssen uns Gedanken um unser Outfit zu Weihnachten machen, wir müssen uns Gedanken machen was wir zu hause im Kreise der Familie anziehen wollen, was die anderen anziehen sollen, was wir zur Messe tragen und danach, wie wir uns feierlich für den Weihnachtsspaziergang kleiden und wie wir aussehen sollten wenn wir die Schwiegereltern am ersten Feiertag besuchen usw. Wir müssen dafür alles kaufen und kaufen und nochmal kaufen. Wenn wir endlich wissen wie wir aussehen, dann geht es darum wie das Haus, die Wohnung gestaltet wird, wie der Tisch an dem wir essen dekoriert wird, wie die Geschenke farblich zum Gesamtkonzept passen. Wir sehen auf Instagram und Co. wie es bei anderen aussieht und wir wissen, dass wir das nie so hinbekommen werden, außer wir kaufen alles neu. Und somit heißt es schon wieder einkaufen...und immer fehlt was, nie ist es perfekt und stets ist man unzufrieden und eigentlich wissen wir das doch im Vorfeld. Darum hab ich es gar nicht erst versucht. Ich habe an Weihnachten meine Kuschelsocken und meine Kuschelhose mitsamt dem Kuschelpulli getragen. Gegessen haben wir was und wann wir wollten und wir haben TV geschaut. Jawohl, so unspektakulär und schlicht war der Heiligabend und am nächsten Tag waren wir geruhsam in der Therme und haben uns wohlig aufgewärmt. Das ist quasi schon Tradition am ersten Feiertag. Ja, wir haben keine Kinder und somit können wir uns das erlauben. Einen Vorteil muss das ganze ja haben (ok, mir fallen da schon noch ein paar mehr ein....). Was ich aber um mich herum in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit wahrgenommen habe, hat mich ehrlich gesagt auch nicht in wirkliche Weihnachtsstimmung versetzt, nur Stress und Hektik und irgendwie keine Freude. Wenn ich Eltern mit ihren Kindern durch die Geschäfte hetzen sehe die noch die letzten Einkäufe erledigen, dann denke ich an meine Kindheit zurück und ich kann mich nicht daran erinnern in den Tagen vor Weihnachten jemals mit beim Einkaufen gewesen zu sein, nicht mal Lebensmittel. Ich habe zu hause gesessen oder bei der Oma oder in der KJG und habe gebastelt, gemalt oder einfach gespielt. Es war Weihnachten und es war besinnlich und entspannt -  jedenfalls für mich als Kind - und ich bedauere jedes Kind das ich in den Tagen vor Weihnachten irgendwo beim Einkaufen sehe, denn ihnen bleibt etwas wunderbares verwehrt: die Vorfreude. Ich kann auch die Eltern nicht verstehen, aber es ist wie es ist.

Geschenke

...sind was Wunderbares und ich mache sie unglaublich gerne, denn ich erfreue mich bereits daran mir darüber Gedanken zu machen, die Dinge zu organisieren und dann bin ich gespannt ob der Beschenkte sich freut und liebe es, wenn die Augen beim Auspacken leuchten. Das ist für mich Weihnachten und Ostern und immer so. Ich liebe es auch selber Geschenke zu bekommen und bin ganz ungeduldig beim Auspacken, daher gerne so viele kleine Päckchen wie möglich, damit ich gaaanz oft das Papier aufreißen darf! In diesem Jahr gab es bei uns nicht viele aber sehr individuelle Geschenke, gar Kunstwerke für mich und meinen Liebsten. Hier mit den Bildern ein kleiner Vorgeschmack, doch ich werde nochmal mir die Zeit nehmen und die Einzelnen versuchen abzulichten, damit ihr auch was davon habt. Was ich nicht mag ist etwas geschenkt zu bekommen das ich brauche oder so etwas zu verschenken, denn meist kaufen wir das was wir benötigen eh selber und ich finde Geschenke sollten etwas sein was man sich selber nicht gönnt. Es muss ja nichts sinnlosen sein, aber ein Geschenk kommt von Herzen und ist fürs Herz und die Seele gedacht. Es muss nichts Großes oder Teures sein, aber etwas das der Beschenkte sich wünscht.